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Hello, Augsburg! Eine Postkarte aus der neuen Heimat + Meine Top 3 Nachsätze für 2019

Aktualisiert: 5. Juni 2019


Pünktlich aus meinem Blog-Winterschlaf erwacht, bin ich wieder zurück! Und es ist viel passiert. Wahrscheinlich viel zu viel für einen Blogpost. Aber egal, die Regeln machen wir hier selbst. Bevor ich jedoch anfange, euch davon zu berichten, was bisher geschah, möchte ich euch erst einmal ein frohes (nicht mehr ganz so) neues Jahr wünschen! Ich persönlich würde mich sehr über ein entspanntes und arbeitsreiches Jahr freuen. 2018 war schon aufregend genug. Allerdings nicht immer auf eine gute Art. Ich hoffe, 2019 überrascht uns positiv.


Ich sagte positiv.


Schon besser.

Alle guten Vorsätze sind...schon wieder vergessen

Der Rutsch ins neue Jahr ist vollbracht. Die meisten Diäten und Sportversuche sind im März schon längst abgesagt und in Vergessenheit geraten. Viele von uns (und damit meine ich auf jeden Fall mich) sehnen sich nun bereits nach dem Frühling und können es kaum erwarten, dass die Temperaturen in den zweistelligen Bereich wandern.

Bestimmt wundert ihr euch, warum es hier so frisch und aufgeräumt wirkt. Das liegt daran, dass ich den Winterausklang mit einem ordentlichen Frühjahrsputz eingeleitet habe. Vielleicht wird's so ja schneller warm. Wetterhoffnungen sterben bekanntlich immer zuletzt. Außerdem habe ich meinem Etsy-Shop auf Vordermann gebracht, der nun wieder mit vielen Neuzugängen (wie z. B. dem hier, oder diesem Teil oder auch diesem Schätzchen) in neuem Glanz erstrahlt.

In Augsburg ist einfach mehr Lametta

Wie ihr vielleicht aus meinen bisherigen Artikeln übers Umziehen wisst, hat es uns im November nach Bayern verschlagen. Tatsächlich hatten wir nur eine blasse Vorstellung davon, was uns am - gefühlt - anderen Ende Deutschlands erwarten würde. Bis auf einen etwas längeren Aufenthalt am Chiemsee für dieses Projekt und einige Abstecher nach Regensburg und den Bodensee, war Bayern für uns so vertraut wie das Internet für die Politik.

Nun sind wir in Augsburg angekommen und können uns nicht beklagen. Wir wurden begrüßt von hübschen Gässchen, kleinen Kanälen, die sich durch die Innenstadt ziehen, Nachbarn, die einem wortwörtlich die Hand reichen, und einem Postboten, der uns mit Namen anspricht und auch dann noch tapfer lächelt, wenn er uns wieder eine riesiges Paket hoch trägt. Hach ja, in Augsburg ist einfach mehr Lametta.


Eine Postkarte aus Augsburg: Der Rathausplatz in der Abendbläue

Ja, ein Umzug ist eine ziemlich große Sache. Man hat den Stress, alles organisieren zu müssen, die ganze Arbeit mit dem Ein- und Auspacken von Dingen, die man eigentlich noch nie wirklich gebraucht hat (daher: schnell noch vorher ausmisten!), um dann einen Kulturschock zu verarbeiten, gerade wenn man glaubte, alles überstanden zu haben. Aus diesem Grund ist es wichtig, in all dem neuen Gewusel eine gewisse Gelassenheit zu wahren, wo wir bei meinen Top 3 Nachsätzen (für Vorsätze ist es eh zu spät) für dieses Jahr wären.

1) Babysteps

Es ist für mich immer wieder eine Herausforderung, stressigen Zeiten gelassen entgegen zu sehen. Schnell ist mein Überforderungshorizont erreicht und ich muss erst wieder meine innere To-do-Liste sortieren, bevor es weitergehen kann. Also kommt mir auch in diesem Jahr mein Notizbuch zu Hilfe. Darin halte ich alle meine Aufgaben fest. Ist etwas erledigt, kriegt es ein schickes Häkchen verpasst. War es eine besonders schwierige Sache, streiche ich sie auch noch durch, nur um sicher zu gehen, dass es auch wirklich geschafft ist.

Wichtig dabei ist: Die dringenden wichtigen Aufgaben gehören immer ganz nach oben und die weniger wichtigen, die zeitlich flexibel gestaltet werden können, nach unten. Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie verlockend es ist, sich von angenehm und leicht (Mach ich sofort!) zu unschaffbar anstrengend und nervig (Verschieb ich auf später oder irgendwann mal oder auch nie) vorzuarbeiten. Allerdings ist es ebenso frustrierend auf lange Sicht.

Apropos unschaffbar: Scheint eine Aufgabe zu groß und überwältigend, teile ich sie mir in kleinere Happen auf und notiere die notwendigen Zwischenschritte. Nichts geht über Babysteps! Kleinere Aufgaben von der Liste zu streichen fühlt sich gleich viel besser an und der Erfolg motiviert weiterzumachen.

Hier sind 30 Babysteps, die deine Arbeit im Haushalt erleichtern.

2) Nicht über Probleme aufregen, die lösbar sind

Vieles läuft nicht nach Plan. Das ist eigentlich nichts Neues. Und doch wirft es uns öfter aus der Bahn, als uns lieb ist. In diesem Jahr arbeite ich daran, auch dies entspannter zu betrachten. Wenn ein Problem mit ein wenig Arbeit oder etwas Geld zu lösen ist, ist es keine schlaflosen Nächte wert. Das macht krank und schafft nur noch mehr Probleme.

Lieber: Jedes Problem als neue Aufgabe betrachten, die in dein Notizbuch wandert. Wird es anstrengend werden? Bestimmt. Sicher ist aber auch, dass es wieder wieder vorbeigeht und du es schon bald von deiner Liste streichen kannst.

Hier geht's zum Probleme lösen 101.

3) Kein Multitasking

Ob Fluch oder Segen, antreibende Illusion oder der sichere Weg zur Überforderung; an Multitasking kommt man in Zeiten von Smartphones nicht vorbei. Stets soll man erreichbar sein und natürlich über alle neuesten Entwicklungen informiert. Das Handy weckt dich, erinnert dich an deine Termine und sagt dir, wann es Zeit ist, Sport zu machen, Wasser zu trinken oder mal wieder Milch kaufen zu gehen. Es geht aber weder für dich zur Arbeit, noch absolviert es die 1000 Schritte, die dir noch zu deinem Tagesziel fehlen. Die Verantwortung, das alles zu bewältigen, liegt also allein bei dir und die Möglichkeiten, sich aus der Affäre zu ziehen, werden immer spärlicher.

Also beginnen wir eine Aufgabe mit den allerbesten Absichten und sind prompt wieder raus, sobald eine Nachricht eintrudelt. Nur kurz antworten, kann ja nicht schaden. Und schon ist man wieder aus seiner Arbeit gerissen und es dauert mehrere Minuten, in seine Konzentration zurückzufinden. Bei nur fünf Nachrichten pro Tag kann schnell eine Stunde deiner Arbeitszeit allein fürs Einarbeiten draufgehen.

Mir geht es da nicht anders. Während ich an meinem Etsyshop arbeite, kann es sein, dass ich auch schnell mal nachschaue, was auf Instagram los ist. Sicherlich kann das eine Tutorial noch weiterlaufen, während ich gaaaanz schnell (als ob) das eine Bild noch bearbeite. Oh, ein interessanter Artikel. Den kann man doch noch schnell überfliegen, bevor man noch das eine wichtige Telefonat führt. Moment, woran arbeite ich noch gleich?

Vieles muss scheinbar gleichzeitig geschehen. Das führt allerdings auch häufig dazu, dass mir am Ende gar nichts gelingt. Daher versuche ich nun so oft wie möglich, eine Mission abzuschließen, bevor ich etwas neues beginne. Das erfordert Disziplin und gelingt (mir) nicht immer, aber mittlerweile immer öfter. Und ich kann nach dieser Methode am Abend mehr Häkchen in meiner To-do-Liste zählen.

Lest hier, bei welcher Art von Aufgaben Multitasking doch noch gelingen kann.


Like a boss

Was ist mit euren Vorsätzen? Nehmt ihr euch welche vor und wie setzt ihr diese um? Ich hoffe, ich konnte euren Stresspegel mit dem ein oder anderen Tipp senken und freue mich, von euch zu hören.

PS: Schaut gerne auch mal bei Insta @kirovairofficial oder Pinterest @kirovair vorbei (aber bloß nicht gleichzeitig).


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