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3 einfache Tipps für mehr Erfolg jeden Tag

Manchmal folgt ein stressiger Moment auf den anderen und man weiß gar nicht, wo einem der Kopf steht. An anderen Tagen ist die Eintönigkeit deiner täglichen Aufgaben dein größter Feind. Ganz nach dem Motto von Berufsoptimistin Kimmy Schmidt ist alles möglich. Wenn man etwas 10 Sekunden lang aushält, schafft man es auch für weitere 10 Sekunden. Danach fängt man einfach wieder von vorne an.

Meist hilft aber auch schon eine gute Vorbereitung, um es sich selbst leichter zu machen und getreu dem Paretoprinzip mit wenig Aufwand einen Großteil seiner Arbeit zu bewältigen. Egal ob Job, Schule, Ämtergang oder Arzttermin, ob Großprojekt oder Toilettenpapierkauf: 80 % der Aufgaben können bereits mit 20 % des Gesamtaufwandes erreicht werden. Beruhigend, oder?

Die besten Tage sind für mich diejenigen, an denen ich alles der Reihe nach abarbeiten konnte, dabei (für meine Verhältnisse) entspannt geblieben bin und mich nicht zu sehr habe ablenken lassen. Was mir dabei hilft, erfahrt ihr hier. Denn: Ich verrate euch meine Tipps für einen erfolgreichen (All-)Tag.


1) Mach dein Bett

Um produktiv sein zu können, muss man seine Pausen gut nutzen. Am besten wirkt da ein guter Nachtschlaf in einer dunklen und ruhigen Umgebung. Um abends entspannt ins Bett fallen zu können, muss es bei mir vorher gemacht worden sein. Liegen Decken und Laken zerklüftet da, finde ich es prinzipiell schwieriger, darin Ruhe zu finden. Ohne diesen Hotelzimmereffekt wirkt ein Bett auf mich immer unruhig und weniger einladend, als eines, das gemacht wurde.

Daher gehören zu meiner Morgenroutine auf jeden Fall Kaffee, mehr Kaffee, das Lüften des Schlafzimmers sowie das Bettenmachen. Hier geht es nicht um die Routine eines Navy SEALs. Also muss es auch gar nicht übertrieben ordentlich sein - aber, es muss sein. Dieser kleine Schritt verändert nicht nur das gesamte Schlafzimmer, sondern trainiert auch deine Disziplin. Warum das Machen der Betten sonst noch wichtig ist, könnt ihr hier* nachlesen.


2) Mach dir Listen

"Listen sind mir viel zu unübersichtlich." #saidnooneever

Ich liebe Listen. Und ich liebe es noch viel mehr, Dinge auf Listen wegzustreichen.

Oft merken wir gar nicht, was wir überhaupt geschafft haben, wenn wir es nicht vor uns sehen. To-Do-Listen sind aber nicht nur gut dafür, sich seine abgearbeiteten Aufgaben vor Augen zu halten. Sie können noch mehr.

Morgens fällt mir alles Mögliche ein, was ich zu erledigen habe. Nach dem ersten Kaffee aber ist die Hälfte davon schon vergessen. Daher hilft es mir enorm, alles Wichtige aufzuschreiben. Steht es erst schwarz auf weiß da, sehe ich gleich, was wichtig ist und sofort bearbeitet werden muss, aber auch, was eventuell erst in der kommenden Woche oder im nächsten Monat erledigt werden kann. Die To-Do-Liste belohnt, erinnert und sortiert die Aufgaben - von dringend und wichtig, zu wichtig, dringend weniger wichtig, bis hin zu nicht dringenden weniger wichtigen Punkten. Wer das schon alles im Kopf organisieren kann, möge sich das Papier sparen. Ich bleibe so lange meinen Listen treu. Und wieder einen Absatz geschrieben. Check!


3) Aufhören, wenn's am schönsten ist

Ein wichtiger Punkt, der euch zu einem erfolgreicheren und produktiven Tag motiviert, ist Erfolg selbst. Wenn etwas gut läuft, fällt es meist leichter, konzentriert durchzuarbeiten. Doch der Weg dahin, ist häufig die größte Überwindung. Wer beispielsweise wie ich schon einmal an einer langen Abschlussarbeit gesessen hat oder an einem komplexen Projekt für die Schule oder den Job gearbeitet hat, weiß, wie schwer es sein kann, den ersten Schritt zu planen, den allerersten Satz zu schreiben oder ein Anfangskonzept zu skizzieren. Wer diesen Punkt überwunden hat, kann sich eigentlich schon das erste Mal auf die Schulter klopfen.


Die nächste Hürde stellen wir uns manchmal selbst in den Weg. Wir sind an einem Stolperstein angekommen und wissen gerade nicht weiter. Es spricht nichts dagegen, hier eine kleine Denkpause einzulegen, besonders wenn Müdigkeit und fehlende Konzentration reinspielen. Schwierig wird es allerdings, wenn man die Arbeit an einer problematischen Stelle beendet und sich vornimmt, am nächsten Tag weiterzumachen. Am nächsten Tag sitzt man völlig frisch und ausgeruht vor der Arbeit und muss sich erneut in dieselbe Problematik hineindenken. Nun kommt es dir nicht nur so vor, als sei dein vorheriger Arbeitstag erfolglos zu Ende gegangen. Schlimmer noch: Du kommst schon wieder nicht voran und startest unmotiviert in den neuen Tag.

Ich kenne das nur zu gut. Unzählige Male habe ich ausgerechnet dann die Arbeit pausiert, als ich gerade nicht weiter wusste. In der Hoffnung, dass es am nächsten Tag einfach flutscht (tut es das je?), habe ich an anderer Stelle weitergemacht und die unangenehme Aufgabe immer wieder weg geschoben. Anstatt in diesem Moment konzentriert weiterzuarbeiten, war mein Projekt von da an mit negativen Gefühlen verbunden und es graute mir nur noch davor, mich wieder an die Arbeit zu machen.


Ganz nach Kimmy S. lohnt es sich hier, einfach für 10 Sekunden weiterzumachen, zumindest bis man über den Berg ist. Das verhindert, dass du dich erneut in dieselbe Sache hineindenken musst und von Neuem negative Erfahrungen mit deinem Projekt in Verbindung bringst. Hast du erst einmal eine Lösung für das Problem gefunden (sei es auch nur eine provisorische), kannst du den Arbeitstag mit einem viel besseren Gefühl beenden. Und das Beste ist: Du musst das Ganze am nächsten Tag nicht noch einmal durchgehen. Höre also idealerweise immer dann auf, wenn es gut läuft. Eine Nachtschicht mehr spart auf lange Sicht viel Zeit und eine Menge Kaffee.


Habt ihr auch Angewohnheiten, die euch die Arbeit erleichtern oder euch einfach entspannter durch den Tag kommen lassen? Dann hinterlasst gerne eure Tipps in den Kommentaren und schaut auch gerne mal bei mir auf Instagram @kirovairofficial oder Pinterest @kirovair vorbei.


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Über mich

Kirovair wurde 2018 von Iri Kirova gegründet, die zur Zeit in Berlin und Augsburg lebt.

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